Die Tarife für die Kurzzeitvermietung von Ferienimmobilien in Griechenland bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau und übertreffen das europäische Gesamtwachstum deutlich. Dies gehe aus aktuellen Marktdaten der AirDNA hervor, die eine anhaltende Steigerung sowohl bei den durchschnittlichen Tagespreisen als auch bei den Gesamterträgen der Anbieter belegen, berichtet ekathimerini.com.
Im betrachteten Monat Juli erreichte der durchschnittliche Tagespreissatz (Average Daily Rate, ADR) im griechischen Segment der Kurzzeitvermietung einen Wert von 200,35 Euro. Damit lag dieser Satz um 12,8 Prozent über dem Wert von Juli 2025. Das griechische Preisniveau hob sich damit spürbar vom europäischen Gesamtdurchschnitt ab, der bei 159,20 Euro lag und ein Jahresplus von 8,2 Prozent verzeichnete.
Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Erlösen pro verfügbarem Zimmer (RevPAR): Dieser Kennwert kletterte in Griechenland im Jahresvergleich um 14,3 Prozent auf 142,80 Euro. Im europäischen Durchschnitt erreichte der RevPAR hingegen 110,10 Euro, was einem Zuwachs von 7,7 Prozent im Jahresvergleich entspricht - wobei die Preise nicht direkt vergleichbar seien, weil sich die Bezugsgröße geändert hätte.
Langfristige Preisentwicklung seit 2016
Ein Blick auf die langfristige Entwicklung unterstreicht den enormen Preisanstieg auf dem griechischen Markt für Kurzzeitvermietungen. Innerhalb des vergangenen Jahrzehnts stiegen die durchschnittlichen Tagespreise um insgesamt 100,3 Prozent an. Im Jahr 2016 hatte der durchschnittliche Tagespreis für eine solche Unterkunft in Griechenland noch bei 100 Euro gelegen.
-> Hier geht es zu den kompletten Kennzahlen für den Juli 2026.




