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Projektentwicklung

Gewerbeimmobilie in Athener Innenstadt wird zum Hotel umgewandelt

In der Athener Innenstadt steht eine weitere Gebäudenumnutzung bevor. Für ein vierstöckiges Geschäftshaus in der Polykleitou-Straße wurden die architektonischen Pläne zur Umwandlung in ein Hotel behördlich genehmigt.

18. August 2026 · Daniel Große · Athen ·

Symbolbild: Athen
Symbolbild: AthenQuelle: Berthold Werner / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0, Lizenz: CC BY-SA 3.0

In der Athener Innenstadt wird ein weiteres bestehendes Gebäude für die touristische Nutzung umgebaut. Für das Objekt in der Polykleitou-Straße 12 liegt nach der Genehmigung der architektonischen Studie durch die zuständigen Kulturbehörden der Weg für die Umwandlung frei. Das Projekt sieht die vollständige Umnutzung einer bisherigen Gewerbeimmobilie als Hotel vor. Die Polykleitou-Straße befindet sich im Kern des Handels- und Touristenviertels von Athen, in kurzer Distanz zum Monastiraki-Platz sowie den zentralen Verbindungsachsen zur Ermou-, Stadiou- und Mitropoleos-Straße, zum Syntagma-Platz und zur Akropolis.

Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich um ein vierstöckiges Gebäude, das zusätzlich über ein Erdgeschoss und ein Untergeschoss verfügt. Bislang diente die Immobilie als Gewerbe- beziehungsweise Ladenlokal. Ein Neubau ist im Rahmen der Investition nicht vorgesehen, stattdessen konzentrieren sich alle Maßnahmen auf die Sanierung und Wiederverwendung des Gebäudebestands. Zu der Höhe des Investitionsvolumens, einem eventuellen Kaufpreis, der angestrebten Hotelkategorie, der genauen Zimmer- oder Bettenanzahl sowie der künftigen Marke oder Betreibergesellschaft machten die Entwickler und Behörden bislang keine Angaben.

Archäologische Prüfung und Genehmigung

Da das Gebäude im historischen Zentrum liegt, durchlief das Vorhaben im Mai 2026 den Zentralen Archäologischen Rat (KAS). Ziel war die Überprüfung möglicher negativer Auswirkungen auf die archäologische Stätte der Akropolis und umliegende geschützte Denkmäler. Im Anschluss an die positive Stellungnahme des KAS erteilte die Generaldirektion für Antiquitäten und Kulturerbe des griechischen Kulturministeriums die finale Genehmigung für die architektonische Studie. Den Beschlüssen zufolge führt die Umwandlung weder zu direkten noch zu indirekten Beeinträchtigungen der antiken Stätten im Zuständigkeitsbereich des Ephorats für Antiquitäten der Stadt Athen.

Strenge Vorgaben für Dach- und Tiefbauarbeiten

Die Genehmigung des Kulturministeriums ist jedoch mit konkreten Auflagen verbunden. Eine der wesentlichen Einschränkungen betrifft die Dachfläche des Gebäudes: Diese darf nicht als Versammlungsort für die Öffentlichkeit genutzt werden. Die Einrichtung einer Dachterrassengastronomie wie etwa einer Rooftop-Bar oder eines Restaurants ist auf Basis der vorliegenden Genehmigung ausdrücklich ausgeschlossen. Eine dort geplante Pergola muss zudem strikt den geltenden baurechtlichen Rahmenbedingungen entsprechen. Sollten im Verlauf der Arbeiten zusätzlich Erdaushub- oder sonstige Eingriffe in den Untergrund erforderlich werden, muss vorab eine erneute Genehmigung beim Ephorat für Antiquitäten der Stadt Athen eingeholt werden.

Das Vorhaben fügt sich in einen anhaltenden Trend auf dem Immobilienmarkt der griechischen Hauptstadt ein. Aufgrund des Mangels an freien Baugrundstücken im Zentrum weichen Investoren verstärkt auf die Transformation bestehender Handels- und Bürogebäude aus. Ähnliche Umnutzungen finden derzeit entlang von Hauptachsen wie der Aiolou-Straße sowie in den Gassen rund um Monastiraki statt. Über das Projekt berichtete das griechische Fachportal Bizness.gr.

Quelle: Bizness.gr

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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