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Immobilienmarkt Kreta

Ferienimmobilien: Ein Drittel der ausländischen Käufer wählt Kreta

Die Insel Kreta bleibt das führende Ziel ausländischer Investoren für den Kauf von Ferienimmobilien in Griechenland. Daten des Immobilienunternehmens Elxis zeigen eine anhaltend hohe Nachfrage, vor allem aus Westeuropa.

17. August 2026 · Daniel Große · Kreta ·

Ferienimmobilien auf Kreta bleiben bei Käufern beliebt
Ferienimmobilien auf Kreta bleiben bei Käufern beliebtQuelle: Mariusz.Jamro / Wikimedia Commons / CC BY 3.0, Lizenz: CC BY 3.0

Kreta festigt seine Position als begehrtestes Ziel für internationale Käufer von Ferienimmobilien in Griechenland. Laut einer aktuellen Datenauswertung des Maklerunternehmens Elxis – At Home in Greece entfällt für das Jahr 2026 rund ein Drittel aller Transaktionen ausländischer Kunden auf die größte griechische Insel. Die Kaufinteressenten stammen dabei hauptsächlich aus westeuropäischen Ländern wie den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Die Erwerbsabsichten sind hoch: 76,6 Prozent der Befragten planen den Kauf einer Ferienimmobilie innerhalb der nächsten 12 Monate. Von dieser Gruppe möchte die Hälfte – was 38,3 Prozent der Gesamtzahl entspricht – bereits in den kommenden sechs Monaten aktiv werden.

Budget, Ausstattung und Quadratmeterpreise

Bezüglich des Budgets verfügen 36,5 Prozent der kretischen Kaufinteressenten über Mittel von bis zu 400.000 Euro. Weitere 22 Prozent sind bereit, eine Summe zwischen 400.000 Euro und 600.000 Euro zu investieren. Bei der Objektart entscheiden sich sieben von zehn Käufern (71 Prozent) für Neubauten oder Häuser jüngeren Baujahres. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen dabei Meerblick, eine kurze Distanz zum Strand sowie ein eigener Pool.

Preislich bleibt die Insel im nationalen Vergleich wettbewerbsfähig. Der Kaufpreis für eine vom Plan weg verkaufte, neugebaute Villa mit Pool beginnt auf Kreta bei 3.800 Euro pro Quadratmeter und reicht je nach Lage und Ausführungsstandard bis zu 4.500 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Auf Korfu erreicht ein Objekt mit vergleichbarer Ausstattung Kosten von bis zu 5.600 Euro pro Quadratmeter, während auf Lefkada bis zu 5.500 Euro pro Quadratmeter aufgerufen werden. Aus diesem Grund bieten Ferienhäuser auf Kreta auch einen sehr guten Wiederverkaufswert.

Infrastruktur und Renditechancen

Wie Giorgos Gavriilidis, Geschäftsführer von Elxis, ausführt, sorgt die beträchtliche Fläche Kretas dafür, dass weiterhin ausreichend Baugrundstücke in Küstennähe zur Verfügung stehen. Zudem profitiert die Insel von der wohl längsten Tourismussaison Griechenlands, einem milden Klima und einem sehr starken Markennamen. Dies erlaubt Eigentümern moderner Ferienhäuser attraktive Renditen bei einer etwaigen Vermietung.

Das Interesse verteilt sich dabei über die gesamte Insel von Süd- und Ost- bis Westkreta. Zukünftige Infrastrukturprojekte wie der Bau des neuen internationalen Flughafens in Kastelli sowie der Ausbau der kretischen Nordküstenautobahn VOAK (Voreios Odikos Axonas Kritis) dürften das Investitionsinteresse weiter verstärken. Als zusätzlicher Standortvorteil erweist sich die Ganzjahres-Erreichbarkeit: Aus den Niederlanden wird die Inselhauptstadt Heraklion an 52 Wochen im Jahr per Direktflug bedient. Dies berichtet das Branchenportal Bizness.gr unter Berufung auf die Erhebung von Elxis.

Quelle: Bizness.gr

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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