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Öffentliche Immobilien Griechenland

Staatliche Liegenschaften suchen Investoren bis zum Herbst

Drei prominente öffentliche Immobilien stehen im Spätsommer 2026 im Fokus neuer Verwertungsverfahren. Darunter befindet sich der ehemalige Sitz des Olympischen Komitees.

11. August 2026 · Daniel Große · Griechenland ·

Symbolbild: Staatliche Liegenschaft in Griechenland
Symbolbild: Staatliche Liegenschaft in Griechenland

Drei prominente Staatsimmobilien im Fokus

Der griechische Staat intensiviert im August 2026 die Verwertung seines umfangreichen Immobilienvermögens. Aktuell laufen drei bedeutende Ausschreibungsverfahren für öffentliche Liegenschaften, die sich an private Investoren und Projektentwickler richten. Die Abgabefristen für die entsprechenden Angebote laufen schrittweise bis zum Herbst dieses Jahres.

Diese Verfahren sind Teil des übergeordneten Programms zur Inwertsetzung ungenutzter oder untergenutzter staatlicher Vermögenswerte im gesamten Bundesgebiet.

Standorte und Besonderheiten der Objekte

Zu den Angeboten gehört unter anderem das traditionsreiche Gebäude des Griechischen Olympischen Komitees im Athener Stadtteil Kolonaki. Die Immobilie in bester Innenstadtlage bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Büros, Repräsentanzsitze oder exklusive Dienstleistungskonzepte.

Ein weiteres Objekt ist das historische Xenia-Hotel in Kozani, das im Rahmen der Wiederbelebung staatlicher Hotelimmobilien neu positioniert werden soll. Schließlich steht im Zentrum der kretischen Hafenstadt Chania das ehemalige Kühlhaus-Areal ("Psygeio") zur Neuentwicklung aus. Letzteres bietet erhebliches Potenzial für urbane Mischnutzungen oder touristische Infrastruktur.

Ziele der staatlichen Verwertungsstrategie

Mit den Verkäufen und Langzeitverpachtungen verfolgen die zuständigen Stellen mehrere wirtschaftliche Ziele. Neben der Generierung direkter Einnahmen für den Staatshaushalt steht die Mobilisierung von privatem Kapital für die Sanierung der oft denkmalgeschützten oder sanierungsbedürftigen Objekte im Vordergrund.

Durch die Neunutzung sollen städtebauliche Brachen beseitigt und neue wirtschaftliche Impulse für die jeweiligen Kommunen geschaffen werden. Investoren erhalten im Gegenzug Zugriff auf seltene Liegenschaften in strategisch hervorragenden Lagen.

Transparente Verfahren bis zum Herbst

Die Ausschreibungen werden nach streng festgelegten Fristen und transparenten Kriterien durchgeführt. Potenzielle Bieter haben bis zum Herbst Zeit, ihre technischen und finanziellen Angebote bei den zuständigen Behörden einzureichen.

Branchenkenner erwarten ein reges Interesse seitens nationaler und internationaler Konsortien, da es sich bei allen drei Objekten um außergewöhnliche Lagen mit hoher Strahlkraft handelt.

Mehr dazu: bizness.gr

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